Newsletter Archiv

In Memorian

Auch im vergangenen Monat blieb es nicht aus, dass wir uns von liebgewordenen Schützlingen verabschieden mussten. Die Sommerhitze setzt gerade geschwächten und kranken Katzen besonders zu. Auch wenn wir versuchen, gerade bei diesen Katzen für ausreichend Flüssigkeit zu sorgen um ein austrocknen zu verhindern sind wir leider immer wieder machtlos. Besonders tragisch ist dabei der plötzliche Tod von Striezi, den wir ja erst um letzten Newsletter vorstellten. An dem Tag, als der Newsletter in eurem Mail-Postfach lag, verstarb er völlig unerwartet, einfach furchtbar! 😢

STRIEZI 🖤

Er war ein ehemaliger Streunerkater, eine Tierfreundin erbarmte sich seiner und nahm den besonders verschmusten schwarzen Kater auf. Doch ihr Vermieter hatte, warum auch immer, was dagegen, so fragte sie Anfang diesen Jahres bei uns an. Schon vom ersten Tag an merkten wir, welch freundlicher und lieber Kater Striezi war. Leider hatte er aber auch einige gesundheitliche Probleme. Dies veranlasste uns, ihn vorerst nicht vorzustellen, da wir nicht sicher waren, ob seine Baustellen lebensbedrohlich waren. Er durfte eine Zeit auf eine Pflegestelle, es gab immer wieder Hochs und Tiefs. Dabei war der tapfere Kater immer brav und hatte nach seiner Rückkehr eine besondere Freude an Spaziergängen im Garten. Seine Werte hatten sich stabilisiert, wir waren für seine Zukunft optimistisch. Doch dann der Schock, Nach einem kurzen Klinikaufenthalt verlor er den Kampf um sein Leben und spazierte über die Regenbogenbrücke.😢

PRINCE 🖤

Der schwarze Prince, auch unter dem Namen Liri bekannt, kam ebenfalls erst Anfang des Jahres zu uns. Da hatte er schon ein sehr bewegtes Leben hinter sich. Er lebte ursprünglich bei einer Familie, hier litt er unter physischer Gewalt, was dazu führte, dass er sehr schreckhaft und ängstlich wurde. Anschließend kam er in ein Tierheim, hier verbrachte er sechs Jahre ohne dass er eine neue Heimat fand. Schließlich erbarmte sich dann ein Tierfreund, der Prince dann zu sich holte. Durch veränderte Lebensumstände war es ihm dann nach fünf schönen Jahren nicht mehr möglich, den hübschen Kater zu behalten. So zog Prince im Februar bei uns ein, allerdings zeigte sich bereits bei der Erstuntersuchung, dass Prince wohl kein sehr langes Leben mehr vergönnt war. Jetzt schlief er im Alter von 17 Jahren für immer ein. 😢

LENNY 🖤

Lenny lebte ursprünglich unter schwierigen Umständen auf einem Bauernhof. Warum es zu einer Schiefhaltung des Kopfes kam konnte nie geklärt werden. Da sich offenbar niemand um seine gesundheitlichen Probleme kümmerte, brachte ihn eine Tiefschützerin schließlich im Mai 2021 zu uns. Nach diversen Behandlungen verbesserte sich der Schiefhals und Lenny konnte seinen Kopf fast normal bewegen. Er hielt sich sehr viel im Garten auf und legte auch wenig Wert auf Bekanntschaft mit anderen Katzen. Die letzten Monate verbrachte er im abgegrenzten Beteich der immungeschwächten Katzen. Leider brach nun die Leukose bei ihm aus, so konnten wir ihn nur Palliativ begleiten um ihm Schmerzen zu ersparen. Mitte des Monats entschloss er sich dann, sein Köfferchenzu packen und folgte Striezi und Prince über die Regenbogenbrücke 😢

PÜNKTCHEN 2 🖤

Das Pünktchen wurde bereits 2007 geboren und war so mit 18 Jahren eine unserer älteren Katzen. Sie musste lange zusammen mit 16 ! anderen Katzen in der Nähe von München in einer Kleinstwohnung leben. Als der Tierschutz schließlich die Wohnung räumte, kam sie 2021 zusammen mit Luca zu uns, da beide Katzen unter Ataxie litten, eventuell war Inzucht die Ursache. Aus dieser Zeit trug wohl sie auch den Leukosevirus in sich. Pünktchen war eine ganz bescheidene Mieze, die oft den ganzen Tag in ihrem Körbchen verbrachte.Aber sie war auch nie einem Spiel abgeneigt, hier zeigte sie viel Freude und lebte richtig auf. In den letzten Wochen merkte man, dass das Lebenslicht von Pünktchen schwächer wurde bis es Ende des Monats völlig erlosch. Von Ataxie und Leukose befreit kann sie nun im Paradies der Katzen wieder glücklich sein. 😢

Der Schmerz, den wir empfinden, wenn ein geliebtes Tier stirbt, ist der Preis, den wir für die Freude zahlen, die sie uns bringen ❤️🐈🐈‍⬛😢

Neuzugänge

Grüß Gott beisammen, wir sind die Neuen ! 😻

Im Monat Juni konnten wir wieder einigen heimatlosen Miezen eine Heimat für Immer bieten. Die etwa achtjährige Momo stellen wir euch ja in diesem Newsletter mit einem eigenen Beitrag vor. Die anderen vier Miezen sind zwei Paare, die wir hier etwas näher vorstellen wollen.

Tommy und Tina

Die beiden etwa acht Jahre alten Geschwister sind durch Ataxie behindert und lebten lange bei ihrem Besitzer. Durch eine Änderung seiner Lebensumstände musste er sich sehr schweren Herzens entscheiden, Tommy und Tina in unsere Hände zu geben. Gottseidank ist die Ataxie, eine Störung der Bewegungskoordination, nicht stark ausgeprägt, so sind beide schon im Gnadenhof unterwegs. Vor allem Tommy ist recht neugierig und konnte es kaum erwarten bis er endlich die Quarantäne verlassen durfte, während Tina noch etwas vorsichtig ist. Beide sind ansonsten gesund und wir sind sicher, dass sie sich auf Dauer bei uns zurecht finden werden. Gerade unsere Ataxiekatzen wie Mio, Oscar und Sammy haben in den letzten Monaten deutliche Fortschritte gemacht, jetzt drücken wir für Tommy und Tina die Daumen, dass auch ihnen die Liebe und die Fürsorge zu einem erfüllten Katzenleben verhelfen.

Arthur und Bambi

Diese beiden Miezen sind ein besonders tragischer Fall. Arthur ist 18 Jahre alt, Bambi konnte bereits ihren zwanzigsten Geburtstag feiern. Sie lebten zusammen mit drei weiteren Katzen bei einer betagten Dame, die nun plötzlich in ein Pflegeheim umziehen musste. Während für drei Katzen eine Lösung gefunden wurde, fand sich niemand für Arthur und Bambi. Aufgrund ihres hohen Alters lehnen Tierheime eine Aufnahme ab, da sie nicht mehr vermittelbar sind. Um eine schlimmere Lösung zu verhindern, durften die Miezen ganz kurzfristig bei uns einziehen. Bei Arthur müssen noch eventuelle medizinische Probleme abgeklärt werden, er wirkt aber recht fit und wartete ungeduldig ab, wann die Zeit in der Quarantäne endlich beendet ist. Mittlerweile macht er bereits den ganzen Gnadenhof unsicher und hat sich in alle Herzen geschlichen. Es ist wirklich immer wieder erstaunlich, wie schnell auch ältere Katzen hier heimisch werden. Bambi wirkt noch sehr ängstlich, zeigt aber einen gesegneten Appetit. Wir hoffen, dass die beiden Senioren ihren Lebensabend noch lange bei uns genießen dürfen.

Natürlich warten alle  neuen Miezen jetzt mit klopfenden Herzen auf Paten. Gerade das Beispiel Merlin hat gezeigt, dass ältere Katzen oft besonders dankbar sind. Ihr wisst ja, schon ab 10€ monatlich kann eine Patenschaft für eine Katze abgeschlossen werden. Mehr dazu erfahrt ihr unter https://www.katzentraum.org/patenschaft.html.

Liebe Grüße von Arthur, Bambi, Tommy und Tina !  ❤️❤️❤️❤️

Kennt ihr Österreich?

Na klar, werden die meisten sagen. Wobei das Bild über unsere „kleinen“ Nachbarn doch oft von Überheblichleit und Unwissen geprägt ist. Mancher glaubt noch, dass ein echter Wiener Hofrat täglich mit dem Fiaker ins Hotel Sacher fährt und dort die gleichnamige Torte verzehrt. Dazu wird dann der „Ösi“ als „Schluchtenscheißer“ beleidigt, der uns Piefkes sicher intellektuell unterlegen ist.

Doch die Wirklichkeit sieht völlig anders aus. Mittlerweile ist uns die Allenrepublik in vielen Dingen voraus. So auch beim Thema Tierschutz! Während wir seit einigen Jahren über die Sinnhaftigkeit einer Katzenschutzverordnung diskutieren und gerade Bayern hier zur Diaspora zählt, hat Österreich sie bereits umgesetzt! Und zwar seit 2005 !

Seit 2019 sind davon auch Bauernhofkatzen betroffen. Die einzige Ausnahme sind Zuchtkatzen, diese müssen aber an das Amt gemeldet werden. Hält sich ein Katzenhalter nicht daran und lässt unkastrierte Katzen ins Freie, droht ihm eine Geldstrafe bis zu 3.750 €. Diese kann im Wiederholungsfall auf 7.500 € steigen.

Natürlich gibt es auch hier das Problem der Kontrolle, trotzdem gibt es eben eine rechtliche Handhabe bei festgestellten Verstößen. Übrigens ist es in Österreich auch gesetzlich festgelegte Pflicht, Balkone bei Katzenhaltung zu vernetzen. Und während gerade aktuell in Deutschland wieder über einen Tierschutzbeauftragten diskutiert wird, den gibt es in Österreich schon lange!

Der Unterschied ist offensichtlich, während unsere Politiker und Gemeindevorstände seit Jahren darüber diskutieren, warum die Kastrationspflicht nicht funktionieren kann, haben es unsere Nachbarn einfach gemacht! Sicher wird auch hier nicht alles zu 100 % funktionieren, aber, noch mal zum Vergleich, in Bayern schaffen es bisher nur klägliche 19 Gemeinden, einfach nur peinlich !

Und damit dürfte klar sein, Österreich hat nicht nur Wiener Schnitzel und Salzburger Nockerl, sondern auch den besseren Tierschutz!

Unsere Verehrung, liebe Freunde,ihr seit‘s echt leiwand!

Neues von den Pflegeplätzen

In der Reihe „Wie geht’s unseren Miezen auf Pflegeplätzen“ haben wir diesmal Gipsy besucht. Die nun etwa sieben Jahre alte Mieze war im Februar 2021 bei uns eingezogen. Der Hintergrund dabei, Gipsy war immer wieder auf ihr Frauchen losgegangen und hatte sie dabei verletzt. Warum war nicht klar, bei uns war ihr Verhalten dann vorbildlich. Sie mied aber eher Kontakte zu anderen Katzen und zog ein Leben als scheue Einzelgängerin vor. Besonders auffallend ist Gipsys Ringelschwanz. Dieser ist leicht nach vorne gebogen, die Schwanzspitze liegt meist bei den Ohren.

Seit einiger Zeit arbeitet nun Max bei uns und, wie es eben manchmal so läuft, fanden sich Gipsy und Max besonders sympathisch. Sie wich ihm bei der Arbeit kaum von der Seite und da sie sonst eher sehr zurückhaltend ist, stellte sich für uns die Frage, ob Gipsy vielleicht auf einem Pflegeplatz glücklicher sei. Und auch wenn es eben in der Vergangenheit diese Beißattacken gab, entschieden wir uns dazu, ihr eine neue Chance zu geben.

Gipsy durfte nun im letzten Oktober zum Vater von Max ziehen, der in seiner Nähe wohnt und die hübsche Miez herzlich Willkommen hieß. Schon in den ersten Wochen zeigte Gipsy eine positive Veränderung ihres Verhaltens, sie wurde aktiver und fühlte sich offensichtlich sofort wohl. Und da Max nur wenige hundert Meter entfernt wohnt, sehen sich die Beiden fast täglich, was bei Gipsy meist richtige Schmuseanfälle  auslöst. Besonders lustig wird es dann, wenn Max meist mit dem Rad zurück in seine Wohnung fährt. Denn seine schwarz-weiße Freundin begleitet ihn dann immer wieder. Dabei läuft sie wie ein Hund neben dem Rad her und verbringt dann einige Stunden in der Wohnung von Max. Wobei sie dann auch klar anzeigt, wenn sie wieder zurück möchte, sie setzt sich dann an die Tür und miaunzt. Wobei Gipsy aber großen Wert darauf legt, den Heimweg in Begleitung anzutreten, Max muss also mit.

Eigentlich läuft es also super mit Gipsy, Max und seinem Papa. Wenn, ja wenn es da nicht ein kleines Problem geben würde. Denn da ihre neue Heimat von vielen Wiesen umgeben ist, ist Gipsy mittlerweile der Schrecken aller Mäuse in der Umgebung. Noch dazu kümmert sie sich auch gerne um Vögel und damit hat nun Max wieder ein größeres Problem. Denn er ist überzeugter Tierschützer und verabscheut jegliches Töten von Tieren. Was aber Gipsy wiederum nicht verstehen mag. Zwar steht sie nun verstärkt unter Aufsicht und darf vor allem in den Morgenstunden nicht aus dem Haus, trotzdem ist Max sehr froh, wenn es wieder kälter wird und damit auch die Versuchung für Gipsy weniger.

Trotzdem kann man sagen, dass das Katzenmädchen eine sehr positive Wandlung vollzogen hat. Es kam bisher zu keinerlei Vorfällen, somit steht Gipsys weiterem Verbleib auf ihrem Pflegeplatz nichts im Wege.

Stillstand ist Rückschritt

Und genau deshalb sind wir bemüht, noch besser zu werden und unseren Gnadenhof auch für die Zukunft fit zu machen. So haben wir nun sämtliche Holztüren im Innenraum gegen Glastüren getauscht. Hintergrund ist hier, dass durch immer mehr inkontinente Schützlinge es immer schwerer wurde, die notwendige Hygiene bei den Holztüren zu leisten.

Ein weiterer Baustein war der Ausbau der Bereiche für immungeschwächte Katzen. Hier war ja der frühere Bereich für besonders scheue Katzen für unsere „Immunis“ umgebaut worden. Um diesen Miezen auch den für ihr Wohlbefinden nötigen Aussenbereich zu bieten, wurde jetzt ein Teil des Gartens für sie eingezäunt. So kann der direkte Kontakt zwischen Leukose positiven und negativen Katzen verhindert werden und trotzdem können die hier wohnenden Miezen die Sonne und frische Luft genießen.Wobei sich auch gezeigt hat, dass die früher hier wohnenden scheuen Katzen durch den notwendigen Umzug ins Haupthaus plötzlich mutiger wurden und sich dort sehr wohlfühlen.

Ebenso wurde der Immunbereich im 1. Stock, der bisher nur über einen großen Balkon verfügte, mittels einer Katzentreppe mit einem ebenfalls eingezäunten Rasenanteil vergrößert. So haben diese Katzen jetzt die Möglichkeit, über die Freitreppe den grünen Rasen zu betreten und sich dort in der Sonne zu aalen. Sollte dieser Bereich nicht für unsere Immunis benötigt werden, können hier auch zum Beispiel die Katzen separiert werden, die aufgrund von Gastro-Problemen oder Struvitsteinen für einen gewissen Zeitraum nur Spezialfutter bekommen dürfen.

In den nächsten Wochen beginnt nun der größte Umbau, wir werden im 1. Stock einen bisher nicht genutzten Bereich von circa 200 qm als Behandlungs- und Arztraum ausbauen. Wobei wir hier immer auf die Verfügbarkeit der nötigen Handwerker angewiesen sind, was in der heutigen Zeit oft ein echtes Problem darstellt. Durch die größere Zahl an Katzen und durch die absolut richtige Entscheidung, eine Tierärztin für die Behandlung einzustellen, ist unser bisheriger Behandlungsraum einfach zu klein geworden. Dieser Raum wird nun zukünftig als Röntgenzimmer benutzt. Neben dem nun deutlich größeren Behandlungszimmer, in dem auch die nötigen medizinischen Geräte genügend Platz finden, gibt es dann auch drei Extraräume, hier können zum Beispiel unsere Patienten nach einer nötigen Narkose in Ruhe wieder aufwachen. Dazu haben wir hier Platz für eine kleine Apotheke, bisher mussten nötige Arzneimittel oft umständlich aus den umliegenden Apotheken besorgt werden.

Wir sind uns sicher, so unseren Gnadenhof weiter zu verbessern. Einiges war beim Einzug vor drei Jahren einfach finanziell nicht möglich, dazu kommt natürlich auch, dass mittlerweile ein großer Teil unserer Katzen auf Pflegeplätzen nun bei uns tierärztlich versorgt werden. Und natürlich dient jede Änderung der noch besseren Betreuung unserer Schützlinge, schließlich sollen sie ihr Leben so gut und solange wie nur möglich in unserem modernen Gnadenhof genießen.

Momo, die Dreimonatskatze

Seit einigen Wochen lebt Momo bei uns, heute wollen wir sie euch vorstellen. Die achtjährige Kätzin kommt aus NRW und macht auf den ersten Blick einen sehr netten und lieben Eindruck. Sie liebt es mit Menschen zu schmusen und ist eigentlich eine richtige Traum-Katzendame.

Doch leider kann dieser Traum auch zum Albtraum werden. Momo wird dann innerhalb von Sekunden von der Schmusekatze zu einer Agro-Mieze, sie kratzt und beißt! Warum ? Das wissen wir nicht und auch alle bisherigen Nachforschungen und Untersuchungen blieben ohne echte Ergebnisse. Dabei tritt dieses Phänomen meist nach circa drei Monaten auf, was dazu führte, dass Momo mittlerweile nie lange an einem Platz bleiben konnte.

Diverse Tests zeigten nur normale Werte, Momo ist eine gesunde und sehr verspielte Mieze. Sie war mittlerweile an verschiedenen Pflegeplätzen, doch eine wirkliche Heimat blieb ihr aus besagten Gründen verwehrt. Leider kennen wir nicht ihre ganze Geschichte, eventuell gibt es Erlebnisse aus früheren Zeiten, die zu ihrem doch sehr eigenwilligen Verhalten führten. Denn keine Katze ist grundsätzlich böse, allerdings ist es oft sehr schwierig, die Gründe für ein untypisches Verhalten zu finden.

Da Momo wohl bisher als Wohnungskatze gehalten wurde, ist es auch möglich, dass sich deshalb ein bestimmter Frust aufbaute. Wobei sie eine durchaus intelligente Mieze ist wie uns ihre letzte Pflegestelle schilderte. Als der Transport in unseren Gnadenhof anstand, versuchte die Dame vergeblich, die durchaus wehrbare Momo in den Transportkorb zu bringen. So wurde der Termin erstmal abgesagt, Momo hatte sich durchgesetzt. Als Momo kurze Zeit später gesucht wurde, saß sie dann im Korb und blickte mit großen unschuldigen Augen zu ihrer Halterin. Es scheint, Momo hat‘s faustdick hinter ihren kleinen Katzenohren.

Seit Momo nun bei uns ist, zeigt sie sich durchaus von ihrer besten Seite. Sie hat mittlerweile die Quarantänestation verlassen und ist bereits im Haus unterwegs. Wobei sie eher wenig Interesse an Freundschaften mit anderen Katzen zeigt, aber das ist ja durchaus nicht ungewöhnlich. Wobei wir ja schon öfters erlebt haben, dass sich Miezen bei uns plötzlich ganz anders entwickeln wie geglaubt.

Momo darf nun bei uns in Ruhe ankommen, vielleicht tut es ihr ja auch ganz gut, wenn sie nun eine Heimat für immer findet, in der sie auch einen großen Aussenbereich hat. Wir werden Momo auf ihrem weiteren Weg bei uns begleiten und euch auf dem Laufenden halten. ❤️

Katzenschau aktuell

Grüß Gott aus unserem Studio in Bruckmühl, da Fritzi ! ❤️😻

  • Stellt euch vor, unsere Futterkammer war Mitte diesen Monats fast komplett leer! 🙀🙀🙀 Der Hendrik, der wo ja bei uns auch immer aufpassen tut, der hat Urlaub gehabt und so ist es passiert. Die Mira hat aber gleich einen Aufruf gemacht und ihr wart so toll, dass der Amazon-Fahrer sogar Überstunden hat machen müssen. Dafür ganz großen Dank von uns allen.
  • Apropos Amazon : Die haben jetzt ihr System umgestellt und deshalb sehen wir bei den meisten Paketen keinen Absender mehr! Und eigentlich möchten wir uns ja immer persönlich bei jedem Spender bedanken, aber das ist jetzt fast unmöglich. Drum, bitte nicht beleidigt sein, wenn wir uns nicht mit einem Dankeschön melden, es liegt nicht an uns und so möchte ich jetzt nochmals ganz, ganz lieb mich bei euch bedanken, ihr seid einfach Spitze! 🙏
  • Was erfreuliches gibt es auch von unserem Simmerl! 🐈 Der circa 8 Monate junge Kater wurde mit schwerer Ataxie auf einem Bauernhof geboren und so wurden wir um Hilfe gebeten. Da er für einen Gnadenhof einfach zu jung ist, haben wir versucht, eine Lösung für ihn zu finden. Hendrik hat sich seiner angenommen und jetzt durfte er endlich für immer zu einer Familie ziehen. Wir haben gehört, dass Simmerl nach eine Woche bereits das Bett für sich erobert hat … ❤️❤️❤️
  • Diesen Monat bekamen wir einen tollen, großen Naturkratzbaum gespendet. Und er wird schon ganz fleißig benutzt, vielen Dank dafür.
  • Aktuell sind wir gerade dabei, die Fotos für den neuen KatzenTRaum Kalender 2026 auszuwählen. Was bei sovielen hübschen Miezen echt schwierig ist. Aber wir hoffen, dass wir euch den neuen Kalender wieder ab Ende Juli/Anfang August anbieten können.
  • In den letzten Wochen wurden im Haus alle vorhandenen Innentüren aus Holz gegen Glastüren ausgetauscht. So kann auch die nötige Hygiene besser erhalten bleiben.
  • Und zum Schluß: jetzt ist es wirklich endgültig soweit! Die seit Längerem geplante Außentreppe vom Balkon in einen abgetrennten Rasenbereich wird in diesen Tagen angebaut. Leider dauerte es länger wie gedacht, aber es ist einfach schwierig, entsprechende Handwerker zu bekommen. So können jetzt unsere Immunis aus dem 1. Stock endlich wieder frischen, grünen Rasen unter den Pfoten spüren! 😸❤️

Unsere Wetterregel für Juni : Cremen sich die Schweine ein, wird’s ein heißer Sommer sein ! 🐷🌞

Fritzi meint : Früh aufstehen ist der erste Schritt in die falsche Richtung! 😺

Copyright 2025 Gnadenhof KatzenTRaum e.V. | Konzept und Design FuchsEDV GmbH & Co. KG
You are using an outdated browser. The website may not be displayed correctly. Close