Unsere „Immunis“ : Ein griechischer Herzensbrecher! ♥️

Eineinhalb Jahre lebt er nun schon bei uns, aber irgendwie ist sein Name weiter umstritten. Ursprünglich Zulu genannt, ein Name der eigentlich in Südafrika beheimatet ist und „Himmel“ bedeutet, bekam er aufgrund seiner griechischen Herkunft den typisch griechischen Namen Nikos. Aber wie es oft so ist, viele können sich nicht umgewöhnen, für sie bleibt es bei Zulu. Dem Kater ist das sicher völlig egal, er hat andere Probleme.

Nikos wurde auf Mykonos geboren und lebte dort in einer Streunerkolonie. Anlässlich einer Kastrationsaktion wurde er eingefangen. Bei der üblichen Untersuchung wurde dann festgestellt, dass Nikos unter Diabetes leidet und deshalb einer Behandlung und ärztlicher Überwachung bedarf. Das war dann auch der Grund, warum Nikos Mykonos „Jassu“ sagte und so aus einem Inselkater ein bayerischer Bub wurde.

Er lebte sich schnell ein, der Diabetes wurde mit Spritzen behandelt und nach einigen Monaten verbesserten sich seine Werte soweit, dass die Behandlung sogar abgesetzt werden konnte. Doch Ende 2024 zeigte ein Leukosetest beim jetzt etwa zehnjährigen Nikos ein positives Ergebnis und so wohnt er seitdem im Bereich der Miezen mit geschwächten Immunsystem. Seit einigen Monaten wurden dann die Diabeteswerte wieder leicht schlechter, deshalb erhält er nun eine tägliche Tablette und kommt damit sehr gut zurecht.

Nikos geht es soweit gut, er kommt mit seinen Mitkatzen sehr gut zurecht. Wobei das größte Problem für den verschmusten Kater fehlende Streicheleinheiten ist. Am liebsten würde Nikos den Tag nur mit schlafen, essen und schmusen verbringen. Ersteres klappt super, doch vom Schmusen kann er einfach nicht genug bekommen. Deshalb freut er sich immer ganz besonders, wenn seine Freundin Silvia vorbeikommt.

Wie immer zum Schluss unsere Bitte : Ein Besuch unserer Immunis ist weder gefährlich für Mensch und Tier. Das Leukosevirus kann NICHT auf Menschen übertragen werden. Deshalb gibt es grundsätzlich für Besucher ohne eigene Katzen überhaupt keine Einschränkungen. Der Mensch kann lediglich unter ganz bestimmten, seltenen Voraussetzungen ( die Katze niest, das Sekret haftet an der Kleidung ) ein Überträger des Virus sein, obwohl das Virus an der Luft in wenigen Minuten abstirbt. Deshalb empfehlen wir hier, zuhause die Kleidung zu wechseln und die Hände gründlich zu waschen, bzw. zu desinfizieren. So ist jede Gefahr für den eigenen Haustiger praktisch ausgeschlossen!

Wer die beiden Bereiche der Immunjs besucht, wird erleben, wie dankbar gerade diese Katzen für jede streichelnde Hand sind. Dies wird uns auch immer wieder von Besuchern bestätigt!

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