Boarisch is garned so schwar!

Viele von euch kennen bestimmt Helmut Hingrainer, den bayerischen Heimatdichter und G‘schichtlschreiber. Er unterstützt uns nicht nur durch viele Patenschaften und Futterspenden, sondern ist auch Autor des Buches „Weihnachtln duads umadum“. Wir haben schon öfters darüber berichtet und es euch ans Herz gelegt, denn es ist nicht nur gespickt mit tollen Geschichten, Helmut Hingrainer spendet auch die gesamten Einnahmen durch dieses Buch unseren Schützlingen.

Dazu kommentiert er meist unsere Facebook-Beiträge, wie auch hier bei

einem Beitrag über Kurtis schwere Vergangenheit als Streunerkater.

Dieses leicht überarbeitete Gedicht stammt übrigens aus Hingrainer‘s

Buch „Sei duads wos“! Wie bei Helmut Hingrainer üblich, ist es in

bayerischer Mundart geschrieben, wobei wir natürlich versucht haben,

das Gedicht für unsere des bayerischen Dialekts nicht mächtigen Leser

zu übersetzen. Wie heute so üblich, haben wir dazu „Künstliche

Intelligenz“ verwendet, doch leider hat KI völlig verwirrt aufgegeben!

Was uns aber nicht wirklich wundert, an Bayern sind schon ganz Andere

gescheitert. 😂

 

Da Kurti, geprüft und gezeichnet vom Lebn der woaß, wos´s braucht zum

Überlebn Hoglbuachane Lackl mit Ja-mi-host-ghaut-Gmüat de se kantig

ei´sproatzn bis d´Fuaßsoin glüaht Echte Oimgschroanaturen,

keandlgfuadad und gflaxt koane Noagäbierzuzla de´s beim Gringstn

aufhaxt Koane ausdörrtn Heigeign mit Feinschmecknosn dro de ma fiasch-

wia aschlings an Zaun durchziagn ko Weder simseidane, drenzade

Moosdapperbuam no Seichtgumpnbritschla mit aufdunsana Ruam So an

aufgstelltn Mausdreck mit schmoin Schuitabau an

draamhappad-glotscherdn Goaßwammerlgschau So zsammgsöichte Tschapperl

konn ma ned braucha grod so wia hergwatschte Zipfehaumtaucha Kämpfer,

wia  an Kurti, brauchat ma mehr auf da Welt dann waars um uns olle vui

besser bstellt

 

Wir finden, besser hätt man unseren Kurti garnicht beschreiben können.

Deshalb werden wir nun versuchen, dieses wunderschöne Gedicht in ein für alle verständliches Hochdeutsch zu fassen, was aber bestimmt nur teilweise gelingen wird.

 

Der Kurti, geprüft und gezeichnet vom Leben, der weiß, was es braucht

zum Überleben.

 

Unverwüstlich und grob mit einem leicht verwunderten Gemüt, sich mit

den Füßen einspreitzend bis die Sohle glüht.

 

Eine richtige Almjodlernatur, gut gebaut und immer spaßig drauf, keine

Restbiersüffler, die es beim geringsten sofort umwirft.

 

Keine dürre Bohnenstange mit einem Stupsnäschen, die man von vorwärts

wie rückwärts durch einen Maschendrahtzaun ziehen kann.

 

Aber auch kein superintelligenter, heulend  durchs ein Moos wandernder

Kerl, im Flachwasser plantschend mit einem aufgedunsenen Kopf.

 

Nicht klein gewachsen mit schmalen Schultern, schlaftrunken, mit

starren, an den Bauchspeck einer Ziege erinnernden Blick.

 

Denn so ein dürres Dummchen kann man nicht brauchen, genau so wie

einen geohrfeigten Tollpatsch mit Zipfelmütze.

 

Kämpfer wie den Kurti bräuchte man mehr auf der Welt, dann wär es um uns besser bestellt!

Zusammenfassend: der Kurti ist megacool! 😸

 

So, wir haben es versucht, leider blieb es teilweise nur beim Versuch. 🥸 Aber zumindest der gute Wille war da, immerhin.

Ein sakrisches Vergeltsgott an unseren bayerischen Poeten Helmut

Hingrainer! 🙏♥️

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