Aller neuen Dinge sind drei! ♥️♥️♥️
In den letzten Wochen sind wieder drei neue Bewohner bei uns eingezogen:
♥️ SEPPI: Der rabenschwarze Kater war wohl lange Jahre als Streuner unterwegs, sein Alter wird auf 10+ geschätzt. Er tauchte immer wieder bei einer Tierfreundin auf, ließ sich füttern, weigerte sich aber ins Haus zu kommen. Er kam fast täglich, doch als die Frau bemerkte, dass sich ein Auge geschlossen hatte, bzw. erkrankt war, wurde Seppi mittels einer Lebendfalle gesichert.
Seppi ist bereits seit Anfang November bei uns, allerdings war es uns bisher wegen seiner großen Scheu kaum möglich auch nur ein Foto von ihm zu machen. Jetzt lebt er im Baumzimmer in seiner sicheren Holzbox und betrachtet dort von oben das Leben mit einer Portion Skepsis. Noch ist der Weg in den Garten für den Streunerbuben weit, doch wenn seine Angst weicht wird er merken, dass er hier in Sicherheit leben kann. Und dann wird er hoffentlich die ersten Frühlingstage unter seinem gewohnten freien Himmel im Garten verbringen können.
♥️ FLORIAN: Sein Start ins Leben war einfach grausam. Er wurde als Katzenkind auf einer Straße in Bulgarien gefunden. Klein, völlig blind, unterernährt, mit einem angebrochenen Schwanz und Verletzungen am Hals. 😢 Er wurde eingefangen, versorgt, aufgepäppelt. Langsam kam die Kraft zurück und trotz seiner Blindheit lernte er sich zu orientieren. Er springt, klettert, spielt, wenn er weiß, wo er ist, bewegt er sich sicher und voller Lebensfreude.
Dabei ist er oft stürmisch und ungestüm, gleichzeitig aber sanft und lieb. Besonders Frauen mag der hübsche Florian, er kommt mit Hunden gut aus, Kinder sind eher nicht das Seine. Seine Freundin in Deutschland konnte ihn leider aus gesundheitlichen Gründen nicht länger behalten, nun darf er bei uns bleiben. Noch muss er in seinem Quarantänezimmer ausharren, er steht aber bereits ungeduldig an der Tür und wartet auf seinen Neustart für den wir ihm alles Gute wünschen.
♥️ MATHILDA: Kurz vor Redaktionsschluss zog auch noch Mathilda ein, eine wunderschöne Schildpattkatze. Sie kommt aus der Freisinger Gegend und scheint bereits etwas älter zu sein. Sie lief einer Katzenfreundin zu, war völlig verwahrlost und verdreckt, ihr ganz besonderes Kennzeichen ist ihr piepsiges Stimmchen. Sie wäre gerne ins Haus eingezogen, aber die Frau hält hier bereits einige Miezen. Sie baute ihr eine notdürftige Behausung die sie wegen der großen Kälte zu beheizen versuchte.
Vermutlich hört sie schlecht, genauere Diagnosen über ihren Gesundheitszustand können erst nach einer gründlichen Untersuchung gestellt werden. Wichtig ist, dass Mathilda jetzt in Sicherheit ist und in einem warmen Zimmer wohnt.
Ihr seht, das Tierleid hört leider wohl niemals auf. Auch wenn wir nur immer punktuell helfen können geben wir aber nicht auf. Bitte schaut auch ihr nicht weg wenn euch Tierleid begegnet, danke. 🙏
Wir wünschen unseren Neuzugängen ein schnelles Ankommen und eine lange, behütete und möglichst gesunde Zeit in unserem Gnadenhof.♥️