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Ein leiser Abschied ! 🖤

Ein leiser Abschied ! 🖤

Der Abschied von einer geliebten Katze tut nicht nur immer besonders weh, sondern hinterlässt auch tiefe Spuren in unseren Herzen. Dies trifft ganz besonders auf die lieben Katzenseelen zu, von denen wir uns im Monat September verabschieden mussten.

 

LUDWIG und BEETHOVEN 🖤🖤

Die beiden Brüder hatten als sie im März diesen Jahres bei uns einzogen, einen langen, immer gemeinsamen Weg hinter sich. Geboren 2010 in Deutschland führte sie ihr Weg nach Canada. Hier erlebten sie die Höhen und Tiefen eines Katzenlebens, durch diverse private Veränderungen bei ihren Besitzern landeten sie schließlich für längere Zeit in einem Keller. Nachdem die Besitzverhältnisse endlich geklärt waren, stand im letzten Jahr einer Rückkehr nach Deutschland nichts mehr im Wege.

Nach einem eher kurzen Zwischenstopp in der Nähe des Tegernsee‘s durfte das Brüderpaar schließlich gemeinsam bei uns einziehen. Die beiden rot-weißen Kater waren inzwischen völlig taub, was dann auch zur Namensgebung führte. Sie waren zwar nicht nur zusammen unterwegs, trotzdem merkte man die enge Bindung aneinander. Leider war ihr Gesundheitzustand eher kritisch , nach einer homöopathische Behandlung wurden sie aber zusehends fitter. Wobei Ludwig unter vorhandenen Leber-Zysten litt, es war klar, dass dies unter Umständen zum Tode führen kann. Um ein platzen der Zysten zu verhindern, durfte Ludwig deshalb nicht mehr hochgehoben werden.

Ende August merkte man, dass Ludwig schwächer wurde und am letzten Tag des Monats verstarb er und schlief begleitet von unserer Elisabeth, friedlich ein. 😢

Natürlich war uns klar, dass dieser Verlust vor allem seinen Bruder treffen würde. An den ersten Tagen schien er nicht verändert und doch spürte er, dass ihm Ludwig auf den Weg über die Regenbogenbrücke vorangegangen war. Genau eine Woche nach Ludwigs Tod folgte ihm dann sein Bruder Beethoven, er wollte wohl ohne seinen geliebten Bruder nicht weiterleben. 😢

Was uns tröstet, ist dass Ludwig und Beethoven jetzt für immer zusammenbleiben dürfen und so gemeinsam über die himmlischen Wiesen toben können. Ja ihr Beiden, auch wenn die Zeit bei uns viel zu kurz war, sind wir dafür dankbar, euch noch Liebe und Geborgenheit geschenkt haben zu dürfen. Macht‘s gut ihr Zwei. 🐈♥️🐈

 

BETTY  🖤

Hatten Ludwig und Beethoven wenigstens ein stolzes Katzenalter erreicht, musste Betty völlig überraschend bereits im Alter von zwei Jahren ihr kleines Köfferchen packen. Im September 2024 wurde sie völlig hilflos von Urlaubern wenige Monate alt in Kroatien gefunden. Sie litt offensichtlich unter einer schweren Ataxie, es ist anzunehmen, dass ihr Leben wohl nur sehr kurz gewesen wäre. Doch das Ehepaar sah nicht weg und kümmerte sich um das unglückliche und entkräftete Katzenmädchen. Sie nahmen sie mit und fragten dann bei uns an, ob wir ihr einen Platz anbieten könnten.

Dabei hatte sich mittlerweile herausgestellt, dass Betty nicht nur unter Ataxie litt, sondern auch positiv auf das Leukose-Virus getestet wurde. Und so durfte das tapfere Mädchen in unsere Immuni-Villa einziehen. Zu unserer Freude entwickelte sich Betty prächtig, sie konnte selbst die Couch entern und auch der Besuch des Katzenklos klappte immer besser. Betty fühlte sich offenbar in der Wohngemeinschaft recht wohl und als schließlich der Gartenbereich der Villa eröffnet werden konnte man sie oft entspannt beim Sonnenbad im Gras liegen sehen. Ihre Werte waren gut und eigentlich deutete überhaupt nichts auf ein gesundheitliches Problem hin.

Um so größer war der Schock, als wir sie Mitte September eines Morgens tot in ihrer Schlafhöhle fanden. Betty starb einfach viel zu früh, wie gerne hätten wir das immer liebe Katzenmädchen noch viele Jahre in unserem Kreis behalten. Doch das Schicksal meinte es anders, bleibt nur der Trost, dass Betty jetzt ohne Probleme auf ihrer Wolke auf uns herabsehen kann. Betty, pass gut auf dich und auf uns auf ! 😻💔🌈

 

SCHNECKI 🖤

Warum? Auch bei der kleinen Schnecki stehen wir fassungslos da und fragen uns warum? Auch sie war noch viel zu jung zu sterben! Schnecki wurde circa 2023 in Rumänien geboren und dort Opfer eines Unfalls. Von einem Auto erfasst erlitt sie schwere Rückgratverletzungen. Nur die Kunst der Ärzte und der Zufall retteten die kleinwüchsige Mieze vor einer Querschnittslähmung. Zwar war ein großer Teil der Nervenbahnen zerstört, doch einige wenige Stränge blieben intakt. So war es Schnecki möglich, wenn auch etwas wackelig, zu laufen.

Nach einem Zwischenaufenthalt beim TSV Bad Reichenhall kam Schnecki dann genau vor einem Jahr zu uns. Sofort fiel ihr großer Lebensmut auf der nur noch von ihrer Neugier übertroffen wurde. Um nichts zu versäumen hielt sie sich meist in unserem großen Saal auf, unterbrochen von Ausflügen in den Garten. Dabei war sie eher weniger mit anderen Miezen unterwegs, die Geselligkeit mit Menschen zog sie eindeutig vor.

Seit einigen Wochen fiel auf, dass Schnecki, begleitet von Durchfall, schwächer wurde. Dabei konnte kein echter Grund dafür gefunden werden. Sie verbrachte ihre Zeit in unserer Quarantänestation und unter besonderer Beobachtung. Dies war auch der Grund, warum Paula Schnecki in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch mit zu sich nach Hause nahm. Gegen 04:00 Uhr früh schlief Schnecki dann in Paulas Armen für immer ein. Auch wenn es nur ein Jahr war, liebe Schnecki, es war uns eine Ehre! 😥💔

 

💔 „Die Regenbogenbrücke trennt uns für eine Weile – nicht für immer. Du bist jetzt frei, aber nicht vergessen. Und eines Tages werden wir dich wieder in die Arme schließen.“♥️

 

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